Ergänzend, weil es oft übersehen wird: alte Beiträge zu überarbeiten zählt auch als Veröffentlichen. Das ist oft die bessere Stunde als ein neuer Text.
Lena Hoffmannvor 3 Wochen
Wie haltet ihr einen Rhythmus, ohne dass es sich nach Pflicht anfühlt?
Ich habe zwölf angefangene Entwürfe und seit sieben Wochen nichts veröffentlicht. Immer wenn ich mir einen festen Termin setze („jeden Dienstag"), wird aus dem Blog eine Hausaufgabe, und dann schreibe ich gar nicht mehr.
Gleichzeitig merke ich: ohne jeden Rahmen passiert auch nichts.
Gibt es bei euch etwas dazwischen? Und wie geht ihr mit dem Entwurfsfriedhof um — wegwerfen, liegenlassen, oder irgendwann zusammenschieben?
Kommentare (7)
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Tobias Krügervor 3 Wochen
0Daniel Rothvor 3 Wochen
Zwei Beiträge im Monat, feste Wochen, und ich veröffentliche lieber etwas Kürzeres als gar nichts. Der Rhythmus trägt sich selbst, sobald man ihn zweimal nicht gebrochen hat.
0Erik Brandtvor 3 Wochen
I keep a file called "one paragraph". Whenever an idea shows up, it gets exactly one paragraph and nothing more. Half of them stay one paragraph forever, and that is fine — the other half turn into posts because the hard part is already done.
0Anna Bergervor 3 Wochen
Entwurfsfriedhof: einmal im Quartal durchgehen und ehrlich sortieren. Was ich seit einem Jahr nicht angefasst habe, lösche ich. Es tut nie weh, und der Ordner fühlt sich danach nicht mehr wie eine Schuld an.
0Miriam Scholzvor 3 Wochen
Bei mir ist es nicht ein Termin zum Veröffentlichen, sondern einer zum Schreiben: Mittwochvormittag, 90 Minuten, egal was dabei herauskommt. Veröffentlicht wird, wenn etwas fertig ist. Das nimmt den Druck raus und hält die Übung.
0Miriam Scholzvor 3 Wochen
So ist es. Und an schlechten Tagen ordne ich in den 90 Minuten nur Notizen — auch das zählt.
0Lena Hoffmannvor 3 Wochen
Der Unterschied klingt klein, ist aber wahrscheinlich der ganze Punkt. Termin für die Arbeit, nicht für das Ergebnis.
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